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Spannende Endausscheidung beim informatiCup 2013

Am 23. März 2013 kam es zur Endrunde des GI-Studierendenwettbewerbs im Rahmen der Informatiktage 2013. Vier Teams hatten sich nach der Vorauswahl für die Präsentation Ihrer Wettbewerbslösungen qualifiziert.  Bereits in der Vorauswahl wurde deutlich, dass die Tems tatsächlich mit ganz unterschiedlichen Lösungsansätzen an die Aufgaben herangegangen sind, gleichwohl aber zu hervorragenden Ergebnissen gekommen sind, die es der Jury, bestehend aus den Aufgabenstellern (Alexander Paar/Würfelturmeditor, Sebastian Lehnhoff, Offis Oldenburg/Energieinformatik, Martin Nemetz, Christoph Göth, Hilti/App-Aufgabe) und den Sponsoren der Preise SAP, Hilti und Careerloft, sehr schwer gemacht haben, die Platzierungen zu ermitteln.

Den ersten Preis gewann schließlich das Team aus Südostwestfalen, Neele Halbur (Uni Bielefeld) und Helge Spieker (HS Südwestfalen).  Die Jury ließ sich dabei insbesondere durch den interdisziplinären Ansatz des Teams überzeugen, der neben der ausgefeilten Softwaretechnik auch immer perspektivische Fragen nach den Anwendungsmöglichkeiten mit  beantwortete. Neele Halbur ist in der Tat Studentin der Erziehungswissenschaften...Die beiden freuen sich über das Preisgeld von 4.000 EUR, gestiftet von SAP.

Das Team der Universität Siegen, durchaus als Favorit ins Rennen gegangen,  glänzte mit einer hervorragenden Präsentation und hervorstechender GUI, konnte aber im Hinblick auf die theoretischen Grundlegung nicht so überzeugen wie das Gewinnerteam.  Dennoch freuen sich Lukas Sayn, Ricardo Schmidt und Maximilian Wurm über 2.000 EUR, die ihnen die Hilti AG überreichen konnte.

1.000 EUR Preisgeld holte sich das drittplatzierte Team der Hochschule für Technik Stuttgart ab: Dimitri Danniker, Thomas Feser, Viktor Laukart und Sergej Medved bekamen das Preisgeld von der Firma Careerloft.

Der in der Regel undankbare 4. Preis ging an das Team der TU Dortmund, die aber die beste Einreichung zu der sehr anspruchsvollen Energieinformatikaufgabe eingereicht hatten. Alexander Laß und Alexander Drees erhielten dafür den GI-Preis von 500 EUR.

Fotos der Endrunde: 1. Preis

Den ersten Preis gewann das Team aus Südostwestfalen, Neele Halbur (Uni Bielefeld) und Helge Spieker (HS Südwestfalen). Die beiden freuen sich über das Preisgeld von 4.000 EUR, überreicht von Eva Zauke von SAP.

Eva Zauke, Helge Spieker, Nele Halbur und GI-Präsident Oliver Günther

2. Preis

Das Team der Universität Siegen mit Tobias Rölz von Hilti.

3. Preis

Der 3. Preis wurde dem Team der HFT Stuttgart durch Patrick Ewerszumrode von Careerloft überreicht.

4. Preis

Den GI-Preis verleiht natürlich der Präsident dem Team der TU Dortmund.

Mehr Eindrücke der Preisverleihung und der gesamten Veranstaltung....

...gibt es in Kürze auf den Webseiten der Informatiktage.

Alle Teams, alle Sponsoren und Wettbewerbsorganisation
Konzentration vor der Preisverleihung...
...Entspannung danach.

Teilnahmebedingungen

Der informatiCup 2013 der GI richtet sich an eingeschriebene Studierende (außer Promotionsstudierende) aller Semester und aller Fachrichtungen an Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Er findet in diesem Jahr zum siebten Mal statt. Dieser Wettbewerb soll Studierende herausfordern, sich eigenständig in neue Technologien einzuarbeiten und aus dem erarbeiteten Wissen in Teamarbeit (zwei bis höchstens vier Personen) Problemlösungen zu entwickeln. Einzeleinreichungen werden nicht angenommen. Zur Lösung der Aufgabenstellung sollen theoretisches Wissen, die Fähigkeit zur eigenständigen Problemlösung sowie die Beherrschung moderner Softwaretechniken erforderlich sein. 

Aufruf zur Teilnahme

 

 

 

 

Der Aufruf zur Teilnahme als pdf zum Herunterladen, Ausdrucken und Verbreiten.

Zeitplan des Wettbewerbs 2013

  • Mitte Oktober 2012: Aufruf zur Teilnahme und Bekanntgabe der Aufgaben
  • 1. November 12: Beginn der Annahme der Lösungen der 1. Runde(optional)
  • 30. November 12: Deadline für die Anmeldung der Teilnehmerteams (Anmeldung per E-Mail)
  • 15. Januar 13: Ende der Annahme der vollständigen Lösung (2. Runde)
  • 22./23. März 13: INFORMATIKTAGE/Finale informatiCup

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Die Aufgaben

Aufgabenblätter

Eine der vier vorliegenden Aufgaben muss bearbeitet werden. Die Anforderungen für die erste und zweite Runde ergeben sich jeweils aus den Aufgaben.

Die Aufgaben zur Auswahl (zum Herunterladen):

Aufgabe 1: MobileApp

Aufgabe 2: Energieinformatik

Aufgabe 3: Editor

Bitte beachten Sie die FAQ zum Ablauf  und die FAQ zu einzelnen Aufgaben hier auf der Seite. Weitere Fragen bitte per E-Mail.

 

FAQ zum Ablauf und zur Einreichung

Wieviele Aufgaben müssen wir lösen?

Für die Teilnahme am informatiCup muss nur eine der vorgeschlagenen Aufgaben gelöst werden.

Was müssen wir als Lösung einreichen?

Der Wettbewerb wird in zwei Runden durchgeführt. In der ersten Runde ist lediglich der sogenannte fachliche Kern zu lösen, der sich aus der jeweiligen Aufgabenstellung ergibt. In der ersten Runde wird die Richtigkeit des Lösungsansatzes geprüft. Ist dieser Teil gelöst, geht es in die zweite Runde des Wettbewerbs. Wer auf eine Bewertung der ersten Runde verzichten möchte, kann auch direkt die Gesamtlösung einreichen.

Eine insgesamt gelöste Aufgabe (nach der zweiten Runde) umfasst:

  • ein lauffähiges Programm,
  • eine Installationsanleitung,
  • ggf. eine Bedienungsanleitung,
  • eine schriftliche Ausarbeitung wie in den Aufgaben gefordert.

Wie genau ist der Zeitplan zu verstehen?

Zeitlich einzuhalten ist lediglich die Frist zur Einreichung der gesamten Lösung. Diese Lösung muss bis zum 15. Januar 2013 vorliegen. Für die Lösung der ersten Runde gibt es keine Frist. Wer ein Feedback zu seiner Lösung aus der ersten Runde möchte, bekommt innerhalb einer Woche nach Einsendung der Lösung einen Bescheid, ob die Aufgabe gelöst wurde. Eine verbindliche Anmeldung der Teams erwarten wir bis zum 30. November 2012.

Verliert man durch eine fehlerhafte Einsendung zur ersten Runde die Möglichkeit, an der zweiten Runde teilzunehmen? (Keine Einsendung zur ersten Runde würde ja die Möglichkeit einer Teilnahme an der zweiten Runde nicht verhindern)

Man verlieht mit einer fehlerhaften Einsendung nicht die Möglichkeit, an der zweiten Runde teilzunehmen. Eine Deadline zur Einreichung der ersten Runde gibt es nicht.

Wie melden wir das Team an?

Formlos per E-Mail.

 Wie können wir eine Lösung einreichen?

In jeder Form, per Brief, auf Papier, mit CD, per E-Mail oder als Download (wenn die Datei sehr groß ist). Der Quellcode sollte allerdings in elektronischer Form vorliegen, kompilierbar bzw. interpretierbar sein und das Programm korrekte Ergebnisse liefern.

Welche Programmiersprachen dürfen wir verwenden?

Es darf jede Programmiersprache verwendet werden, die für die Lösung einer Aufgabe geeignet erscheint.

Welche Bibliotheken dürfen wir verwenden?

Es darf jede kostenlos verfügbare Bibliothek verwendet werden. Die Bibliothek muss nicht als Quelltext verfügbar sein.

Wie und nach welchen Kriterien werden die Lösungen bewertet?

Eine Orientierung, welche Anforderungen gesteltt werden, finden Sie hier.

 

 

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FAQ zu den Aufgaben

 

Zur Editoraufgabe 3:

Hinweis zu Abschnitt 1.1 und Abbildung 3:

 Im Text und in der Bildunterschrift ist die Rede von zwei inkonsistenten Würfelgrundmauern, die entstehen, wenn die Einfügeoperationen an die Baumeister verteilt werden.

Richtig ist: Werden die Operationen wie beschrieben an die Baumeister verteilt, so entstehen für "Baumeister A und alle anderen" (Abbildung  3a) und "Baumeister B" (Abbildung  3b) unterschiedliche Würfelgrundmauern. Dabei ist die Würfelgrundmauer von "Baumeister A und alle anderen" inkonsistent. So erscheint der türkise Würfel nicht, wie von Baumeister B beabsichtigt, zwischen dem grünen und dem blauen Würfel.

 

Hinweis zu Abschnitt 1.2:

 

Bei der Frage, ob ein synchronisiertes Würfelbauwerk konsistent ist, ist für die einzelnen Operationen die zu dem Bauwerk führen, jeweils nur der lokale Kontext zu betrachten.

 

So ist in dem Beispiel in Abschnitt 1.1. wichtig, dass der gelbe Würfel zwischen dem roten und dem grünen Würfel erscheint (Absicht von Baumeister A) und dass der türkise Würfel zwischen dem grünen und dem blauen Würfel erscheint (Absicht von Baumeister B). Entsprechend ist die Würfelgrundmauer in Abbildung 3a inkonsistent, weil dort der türkise Würfel links von dem grünen Würfel eingefügt wurde.

Die Würfelgrundmauer in Abbildung 4 hingegen ist konsistent, weil dort die Absichten beider Baumeister berücksichtigt werden. Insbesondere spielt es für den von Baumeister A beabsichtigten Farbverlauf keine Rolle, dass zwischen dem grünen und dem blauen Würfel ein türkiser Würfel eingefügt wurde. Analog ist der gelbe Würfel zwischen dem roten und dem grünen Würfel für Baumeister B unerheblich.

Im Falle von Löschoperationen gilt, dass der gelöschte Würfel nicht mehr zwischen seinen Nachbarn erscheinen soll. Dies ist auch dann erfüllt, wenn die Nachbarn ebenfalls gelöscht werden. Wenn zum Beispiel in einer Würfelgrundmauer 'ABCD' ein erster Baumeister den Würfel 'B' entfernt, möchte er zunächst eine Mauer 'ACD'. Trotzdem kann in diesem Fall ein zweiter Baumeister auch noch Würfel 'C' entfernen. Er erhält dann die Mauer 'ABD'. Beide Operationen können vereinheitlicht werden, so dass beide Baumeister schließlich mit einer synchronisierten Mauer 'AD' weiterarbeiten können. Das Ziel des ersten Baumeisters, dass es keinen Würfel 'B' mehr zwischen 'A' und 'C' gibt, ist auch dann erfüllt, wenn außer Würfel 'B' auch noch der Würfel 'C' entfernt wird. Entsprechendes gilt für den zweiten Baumeister.

 

Frage: Würden die folgenden Konflikte als nicht lösbare Konflikte gelten?

1. Fall:    Zwei Baumeister färben in einer Zeile (im Eingabeformat) zwei benachbarte Würfel ein.

2. Fall:    Ein Baumeister fügt einen Würfel neben einem Würfel ein, der in der selben Zeile von einem anderen Baumeister mit einer anderen Farbe eingefärbt wurde.

Beide Fälle würden dazu führen, dass sich der Farbverlauf, wie unter Punkt 1.2 Definiert, nicht so entwickeln kann, wie von jew. einem Baumeister beabsichtigt.

Antwort:

 

Das Einfärben von zwei benachbarten Würfeln durch zwei verschiedene Baumeister kann ebenfalls aufgelöst werden. Färbt zum Beispiel ein erster Baumeister in einer  Würfelgrundmauer 'AAAA' den zweiten Würfel mit der Farbe 'B' und ein zweiter Baumeister färbt den dritten Würfel mit der Farbe 'C', so führen beide Operationen, egal in welcher Reihenfolge angewandt, zu einer konsistenten Würfelgrundmauer 'ABCA'.

Auch das benachbarte Einfügen und Einfärben von Würfeln lässt sich auflösen. Fügt zum Beispiel ein erster Baumeister in einer Würfelgrundmauer 'AA' an zweiter Stelle ein 'B' ein, so erhält er das Ergebnis 'ABA'. Ein zweiter Baumeister, der in der initialen Würfelgrundmauer den zweiten Würfel mit der Farbe 'C' einfärbt, erhält das Ergebnis 'AC'. Beide Operationen lassen sich zu einer konsistenten Würfelgrundmauer 'ABC' vereinheitlichen.

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Preise und Sponsoren

Das Gewinnerteam erhält ein Preisgeld von 4000 EUR von der SAP AG.

 

Der 2. Preis ist mit 2.000 EUR dotiert, gestiftet von HILTI.

 

für den 3. Preis werden 1.000 EUR ausgeschüttet, mit Unterstützung der Firma Careerloft.

(Preise gelten pro Team, nicht pro Teammitglied.)

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